Horst Kirstein

Malerei der Neuen Wilden. Antike Köpfe, Popfarbe und gemalte Worte — roh, direkt, unversöhnt. Ein Kupferschmied, der die Farbe so schlägt wie einst das Metall.

Jahrgang 1964Maler, ZeichnerAtelier Münchennach VereinbarungRichtungNeue Wilde · Collage

Werk 06 — Horst Kirstein
Werk 06 — MischtechnikNr. 06
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Werk 06
Werk 06 — MischtechnikNr. 06
Werk 10
Werk 10 — MischtechnikNr. 10
Werk 03
Werk 03 — MischtechnikNr. 03
Werk 21
Werk 21 — MischtechnikNr. 21
Werk 22
Werk 22 — MischtechnikNr. 22
Werk 09
Werk 09 — MischtechnikNr. 09
Werk 16
Werk 16 — MischtechnikNr. 16
Werk 01
Werk 01 — MischtechnikNr. 01
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Die
Hand­schrift

Kirstein malt in der Tradition der Neuen Wilden — jener Malergeneration, die um 1980 gegen die kühle Konzeptkunst antrat: figurativ, heftig, ungeduldig. Was ihn davon abhebt, ist die Collage im Kopf: Antike trifft Comic, Renaissance trifft Werbung.

Rosa · Oliv · Kupfer — seine Palette
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Antike Köpfe in Popfarben

Gipsköpfe, Laokoon-Torsi, Marmorlocken — die Figuren der Kunstgeschichte tauchen bei Kirstein wieder auf, aber auf Rosa, Flaschengrün und Lack. Das Erhabene wird angesprüht, nicht zerstört.

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Das Wort im Bild

KOKAIN. REBELLEN. SPAGHETTI. MOTHER'S FINEST. Gemalte Schrift steht neben den Figuren wie ein Zwischenruf — Plakatsprache, die das Bild zum Kommentar seiner Zeit macht.

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Fragment und Collage

Nichts ist ganz. Ein Körper bricht ab, ein Muster läuft weiter, ein Tier steht auf falschem Grund. Die Bilder sind zusammengesetzt wie Erinnerung — schichtweise, mit Rissen.

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Vom Kupfer zur Farbe

Gelernter Kupferschmied, später Kunststudium und Dozentur. Man sieht das Handwerk: die Farbe wird getrieben, nicht gestreichelt. Kohle, Öl, Papier und Stoff — Mischtechnik als Werkstattprinzip.

Werk­verzeichnis

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Künstlerporträt folgt

Über den
Künstler

Entwurf — eigener Text von Horst Kirstein folgt

Horst Kirstein, Jahrgang 1964, kommt vom Handwerk zur Kunst: gelernter Kupferschmied, danach Kunststudium an der Universität, wo er später selbst als Dozent lehrte. Diese doppelte Herkunft — die Disziplin des Metalls und die Freiheit der Farbe — prägt sein Werk bis heute.

Seine Malerei steht in der Tradition der Neuen Wilden: kräftige Farbe, expressive Geste, figürliche Kraft. Wolf, Stier und Mensch treten roh und direkt aus der Fläche; eingeschriebene Worte machen die Bilder zu Kommentaren ihrer Zeit.

Über Jahrzehnte entstand ein umfangreiches Werk zwischen Leinwand, Kohle, Papier und Mischtechnik.

1964geboren
KupferschmiedAusbildung im Handwerk
KunststudiumUniversität, später Dozent
Neue WildeNeo-Expressionismus, Collage

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